Montag, 12. Juni 2017

15. Tag – Donnerstag, 8. Juni 2017 – Kvalnes (Nordseite der Lofoten)


Bei “sternklarer” Sicht konnten wir am Freitag, den 09. Juni 2017 den Tiefstand der irdischen Sonne um 01:03 Uhr MEZ mit einem Winkel von 1,2 Grad über dem durch das Meer eindeutig scharf abgegrenzten Horizont beobachten.

Was für ein magisches Schauspiel!

Der Azimut betrug dabei selbstverständlich 0 Grad, was bedeutet, dass die Sonne genau im Norden ihren tiefsten Stand hat.

Hinweis: ==> die nächste Navigationsschulung findet übrigens im November statt :-)

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Der Tag verlief wie man ihn sich auf den Lofoten nicht besser wünschen kann. Bestes Wetter und (ein mal pro Blogtag muss ich es einfach immer wieder sagen) landschaftlicher Genuß vom Feinsten.

Die heutige Strecke: 208 km
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Dazu zwei Pausen die es in sich hatten. In einem kleinen, völlig unscheinbaren Hafennest fanden wir u.a. die berühmten norwegischen Stockfische. Apik bekam ganz feuchte Augen, als wir in den Ort kamen und überall die großen Holzgerüste standen, an denen die Fische aufgehängt waren.

Direkt an einer Stockfisch-“Fabrik” hielten wir an und sprachen einen Arbeiter an. Die Verhandlungen verliefen sachlich auf typisch schlesische Art mit polnischen Einflüssen und rheinischer Herzlichkeit in englischer Sprache. Das Ergebnis lautete: Zwei Stockfische und ein 80cm, absolut fangfrischer Dorsch gegen vier Dosen Bier.

Der Stockfisch stinkt uns zwar seit dem das Heck voll, aber der Dorsch war ausgesprochen lecker und wurde am Abend beim bereits oben erwähnten Sonnenuntergang vollkommen verspeist.

Hintergrund-Info zum Stockfisch (mit Auszügen aus Wikipedia):
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Stockfisch ist durch Trocknung haltbar gemachter Fisch – vor allem Kabeljau (Dorsch) … , wobei …. vorher die Köpfe und Eingeweide entfernt werden.

Beim Stockfisch werden die Fische paarweise an den Schwanzflossen zusammengebunden und zum Trocknen auf Holzgestelle (norw. stokk) gehängt. Stockfisch war ursprünglich ein sogenanntes „Arme-Leute-Essen“, da Kabeljau in ausreichender Menge gefangen wurde und Salz billig war. Die fertigen Gerichte schmecken wegen des vorausgehenden Wässerns jedoch nicht salzig; der Fisch ist sehr zart.

Die meisten Stockfische werden nach Italien, Frankreich, Portugal, Spanien und Brasilien verkauft. Übrigens werden auch die Köpfe der Fische weiterverarbeitet. In großen Behältern werden diese meist nach Nigeria verschifft, wo die Köpfe dann zu Fischsuppe weiter verarbeitet werden.
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Nach einem kurzen Käffchen in der einzigen Gaststätte des Ortes, einer gemütlichen Hafenkneipe mit Selbstbedienung, ging es weiter.

Zwischendurch hielten wir an ein paar Stellen, wie z.B. an einem Sandstrand mit angegliedertem Friedhof. Während die anderen am Strand spazieren gingen, flanierte ich kurzer Hand über dem Friedhof. Sieht alles ähnlich aus wie bei uns. Der älteste und dennoch gut erhaltene Grabstein, stammt aus dem Jahr 1896 ! . Ob das die Seeluft macht, die den Gabstein so gut aussehen lässt? Dann möchte ich nicht wissen wie es darunter aussieht.

Zum Schluss fanden wir die wundebare Stelle, die einen perfekte Beobachtung des bereits Eingangs beschriebenen Sonnenverlaufes versprach. Ebenso konnte Apik in einzigartiger Professionalität (ernst gemeint) unseren Biertausch-“Fang” zubereiten und genießen. Dazu gabs frischen Salat (selbst gemacht) und Püree (selbst angerührt).

Gegen 23:15 Uhr gings ans Aufräumen und Spülen. Danach setzten wir uns in Erwartung dessen was da noch kommen möge in Bereitschaft.

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Das wars für den 08. Juni 2017.

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