Mittwoch, 31. Mai 2017

5. Tag - Montag, 29. Mai 2017 – 23:45 Uhr am Abend – Rovaniemi (Finnland)

... es ist 23:30 Uhr. Wir sind nach einer langen Fahrt endlich in Rovaniemi in Finnland angekommen…

Wie war der heutige Tag?

Die heutige Strecke: 691 km
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Aufgebrochen sind wir von dem schönen und einsamen Campingplatz gegen 11:00 Uhr morgens. Natürlich nicht ohne vorher gebührend gefrühstückt zu haben. Direkt an der Sauna mit einzigartigem Blick haben wir Kaffee und nicht mehr ganz so frisches aber seeeehr leckeres Brot genossen.
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Dann gings los. An der Rezeption war natürlich kein Mensch zu sehen. Aber ehrlich wie wir sind (*grins*) , sind wir zu einem Fischrestaurant 300m entfernt gefahren und haben dort nachgefragt. Der offensichtliche Besitzer des Restaurants war auch für den Campingplatz zuständig. Ergo…., bezahlt und nun wirklich los !

Nach einer Weile brauchten wir dann auch mal wieder Sprit. Erster Versuch erste Tankstelle: Tankstelle kaputt. Zweiter Versuch zweite Tankstelle: Zahlstelle nahm unsere Karten nicht an. Dritter Versuch dritte Tankstelle: jetzt aber. Mit 3/4 gefülltem Bezintank gings weiter. Wir wollten nicht voll tanken, da der Sprit in Finnland etwas billiger ist bzw. sein soll. Wozu das führte, erfahrt Ihr später ....

Nach ca 570 km kamen erreichten wir die finnische Grenze. Aufgrund eines Tipps von Edwins Nachbarn, Fritz, fuhren wir jedoch noch nicht über die Grenze sondern in den ca. 10 km nördlich am Grenzfluss  “Torne älv” gelegenen Museumsort Kukkolaforsen. Wir waren skeptisch, ob sich der Umweg und Zeitverlust lohnen würde. Doch der im unteren Teil noch recht ruhige und breite Grenzfluss – auf der anderen Seite sah man schon die ersten finnischen Häuser – entpuppte sich an dem kleinen nahezu völlig unbewohnten Ort als reissender mit Stromschnellen durchsetzter Fluss.

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Der Ort Kukkolaforsen ist ein als museales Fischerdörfchen, indem im 19. Jahrhundert Fische, insbesondere Lachse, mit speziellen Fangmethoden direkt aus den Stromschnellen gefangen wurden. Hauptfangzeit waren dabei lediglich 3 Wochen im Juli und August. Die unbewohnten aber meist offenen und begehbaren !!! Häuser und Hütten spiegeln die Lebensumstände der Einwohner und Fischer im vorletzten Jahrhundert wider. Zwei Mühlen, mehrere Boots- und Fischnetz-Werkstätten und viele Unterkünfte in denen Pritschen mit Rentierfellen als Schlafstellen standen, konnten wir besichtigen. Das Besondere … Außer uns war kein ! Mensch da. Menschenleer. Alles! – Sehr schön und empfehlenwert.

Nun gings zurück zur Grenze… Letzte große Ikea-Filiale zur rechten. Merkwürdigerweise kein Mensch zu sehen. Kein Auto davor…. Nix. Doch schnell wurde klar, es war schon 21:30 Uhr. Wir haben uns von der noch immer strahlenden Sonne irritieren lassen.

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Und plötzlich waren wir in Suomi. Nur ein Grenzschild. Keine Kontrollen. Einfach rüber über den Grenzfluss “Torne älv” und das wars. Zurück im Euro-Raum! – Apropos Euro bzw Geld. Wir haben fast vier Tage in Schweden verbracht und kein einziges Mal schwedische Kronen in den Fingern gehabt. ( bis auf eine gefundenes 2 Kronen Münze ). Alle Zahlungen haben wir mit Kredit- oder ec-Karte getätigt. So verändert sich die Welt.

Langsam wurde auch der Sprit wieder knapp. Eine Tankstelle haben wir aus taktischen Gründen ausgelassen, was sich leider als Fehlentscheidung herausstellte. Die nächste Tankstelle war noch ca. 50 km entfernt und die Tankanzeige meckerte kurze Zeit später zum ersten Mal. Auch bei uns führte die offensichtliche Spritknappheit zu einer dynamischen Diskussion. Als die Tankstelle dann endlich und auch rechtzeitig auftauchte, verzockten wir auch noch 50 EUR am Automaten wegen Fehlbedienung. Aus der dynamischen Diskussion wurde eine dynamische Stimmung, die wir in der Nacht aber mit 2 Flaschen Schnaps und ca. 12 Bierchen ausgiebig wieder beruhigt haben.

Gg 23:30 Uhr kamen wir in in der Stadt Rovaniemi auf dem sehr schön gelegenen Campingplatz, der direkt am Zusammenfluss der beiden Flüsse Ounasjoki und Kemijoki liegt, an. Zum Kochen war es zu spät. Lediglich ein paar Instant-Nudelsüppchen, auf polnisch ( oder schlesisch ? keine Ahnung! ) auch Kucksu genannt, dienten der Enthungerung. Um Punkt 01:00 Uhr dann, nach deutscher Zeit 12:00 Uhr, wurde Christians und Gisis zweiter Hochzeitstag begonnen zu feiern. 2 Stunden später fielen wir dann, stark promilleangereichert und selig beruhigt ins Bett.

Rovaniemi liegt übrigens am 66 Breitengrad und nur noch 7 km südlich des Polarkreises. Es war taghell. Ganz schön beeindruckend was die Welt einem zu bieten hat, wenn man solche Phänomene nur aus der Theorie und der Logik kennt, nicht aber aus der eigenen Erfahrungen.

Soweit der Tag

Montag, 29. Mai 2017

4. Tag - Sonntag, 28. Mai 2017 – 23:45 Uhr am Abend – Norrfällsviken

wir verbringen die Nacht direkt an der Küste am 63. Breiten grad … und noch immer ist es hell. “Logisch soweit im Norden, ….” mögen die Realisten sagen und dennoch beeindruckend.

Am Morgen sind wir gg. 11:00 Uhr morgens aus Stockholm losgefahren. Zugegebenermaßen brummte mein Schädel noch etwas, hatten wir doch jeder drei Flaschen und ein klitzkleines Fläschen Vodka intus.

Aber nach mehreren Kaffees, leckerem Frühstück mit von Hubert frisch gerührtem Rührei ging es bei über 20Grad los.

Die 495 km lange Fahrt verliefen fast unspektakulär.

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Erwähnenswert sind die beiden Pausen.

Erstes Kaffeepäuschen nach ca. 300km. Ein an einem Rastplatz nett gelegener See. Nichts besonderes nur, dass es dort 29 Grad warm war. Essenspäuschen nur ca. 100km weiter. Ein abseits gelegenes Dorf an einem weiteren See bei nur noch 14 Grad. Das war mal ein Temperaturgefälle. Bereits so von Sommergraden verwöhnt haben wir schon fast vergessen, dass es im Norden auch kalt werden “könnte”. Dann fings es auch noch an in Strömen an zu giessen. Regen! in Schweden! Unfassbar! –

Klasse war auch das Retaurant an dem See. Völlig unscheinbar, recht einsam im Dorf am Wasser gelegen… Und ….. rappelvoll! Warum? Na ganz einfach. Gestern, am 28. Mai 2017 war in Schweden Muttertag (Mors dag). Wir bekamen dennoch Platz und aßen wundebar leckeren, frischen, total zarten Lachs. Sicherlich einer der leeeeeckersten Lachse aller Zeiten. Mjamjam.

Weiter gings noch über eine beindruckende hohe Hängebrücke bis wir dann nach ca. 470km von der Schnellstrasse (Autobahn gabs schon länger nicht mehr) abfuhren.Von da an gings es über eine einsame Strasse immer näher der Küste entgegen. Unser Ziel: Das direkt an der Küste gelegene Örtchen Norrfällsviken. Die Fahrt durch die kurvenreiche Küstenlanschaft führte zu ersten “Aaahss” und “Ooooohs”. Am liebsten wären wir hinter jeder Kurve stehen geblieben um Fotos zu machen. Auch mehrere Übernachtungsstellplätze haben wir uns schon ausgeguckt. Doch wir fuhren weiter und wurden nicht enttäuscht.

Ganz am Ende der Straße und zwar wirklich am Ende der Straße, gab es eine Auffahrt zu einem Camping-Platz. Die Schranken waren oben. Kein Mensch zu sehen. - Plötzlich eine Stimme aus dem Nichts: “ Drive in, drive in. Its opened. Go! Go!” – Aha – Woher die Stimme kam, war nicht so ganz auszumachen. Wir schauten uns etwas unentschlossen an… Wieder die Stimme: “Drive in, you can park everywhere”. – Aha – Eigentlich wollten wir wild parken. Aber irgenwie folgten wir der stimmlichen Aufforderung und fuhren auf den Platz.

Nach etwas orientierungsloser Suche kamen wir an das ca. 500m entfernte Ende des Platzes und waren begeistert. Ein etwas größere Lichtung in einem Kiefernwald. Stellplätze für mehrere Dutzend WoMo, doch bis auf drei weitere WoMos alles leer. Durch eine letzte Reihe von Kiefern der ca. 100m entfernte Strand.
 

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Was für ein kleines Paradies. Direkt nach dem Abstellen des Wagens zog es uns zum Strand.

Dort wartete die nächste Überraschung…Direkt am Strand gelegen eine Holzhütte. Davor zwei Bassins. Eine Sauna !!! Am Strand….. !?!?! Am Strand !!! Eine Sauna !!! Und die war sogar eingeschaltet. Uuund da war sogar jemand drin. Ein Päärchen…. Nun ja .

Wir zogen uns erstmal zurück, genossen noch etwas die abendliche, helle Strandidylle. Gg. 22:00 Uhr kam der große Hunger. Erstmals wurde eine Tüte Spaghetti geköpft mit leckerer Tomaten-Pesto-Soße. Anschließend noch gebackene Banane mit Honig. Dazu ein Bier als Appetizer und ein Weinchen zum Hauptgang. Um 0:30 Uhr wurde dann gespült und ein paar letzte Tageslicht-Bilder geschossen.

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Doch Edwin und Apik waren plötzlich verschwunden. Hubert und ich lagen schon in unsern Womo-Kojen und die beiden waren verschwunden. Gg. 01:15 Uhr kamen die beiden glücklich glucksend zurück. Waren die zwei doch tatsächlich noch in die Sauna gegangen… !!!

Herrlich….


Sonntag, 28. Mai 2017

3. Tag - Samstag, 27. Mai 2017 – 23:00 Uhr am Abend – Stockholm


Was war das für ein schöner Tag in einer wunderschönen Stadt. Hätten wir wirklich nicht gedacht.

Warum? ….

Aufgestanden sind wir gg. 08:00 Uhr morgens. Danach an unserem WoMo lecker gefrühstückt und das erste Mal seit 48 Stunden geduscht. Anschließend ein wenig WoMo-Männer-Haushalt betrieben. Unsere Frauen wären (nicht) stolz auf uns … ! 

Gg. 11:00 Uhr dann sind wir zur ca 700m entfernten Metro-Station gegangen. Tagestickets für ca. 13 Eur. Etwas unverschämt war, dass wir auch für die Scheckkarte (fürs Tagesticket) ca. 2 EUR zahlen mussten. Vorteil, wenn wir wieder nach Stockholm kommen, so können wir diese wiederverwenden. Naja.... Die Hochbahn-Metro erinnert ein kleinwenig an NewYork aber natürlich nicht so stylisch-metallisch wie im BigApple. 

Nach 15 Minuten Fahrzeit sind wir in der Gamla Stan, der Stockholmer Altstadt, ausgestiegen. Wirklich beeindruckend liegt die Altstadt auf einer Insel mit sehr schöne Gassen, alten Häuser, netten Restaurant, tollen Kneipen, klasse Stimmung, wundebarem und warmem Wetter. Wir waren hin und weg. Haben uns ein wenig durch die Gassen treiben lassen und landeten prompt ohne Absicht am Königsschloss, “Kungliga slottet”, an dem gerade die Wachablösung stattfand. 

Von dort gings durch die engen und auch leicht touristisch angehauchten Gassen zum südlich gelegenen Fährhafen. 10 Minuten gewartet und schon waren wir auf der pickepackevollen Fähre in Richtung der östlich gelegenen Insel Djurgarden (Tiergarten) auf dem sich div. Museen und auch ein Vergnügungspark befinden. Der Fährpreis ist übrigens im Tagesticket der öffentlichen Verkehrsbetriebe enthalten. 

Die 15minütige Überfahrt bei strahlendblauem Wetter war klasse. kleine Schiffchen, größere Kreuzfahrt-Pötte, Wasser, Uferpromenaden, kleine Inselchen, Panorama. Toll! Einfach toll !!! 

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Auf der Insel Djurgarden gingen wir entspannt an der Uferpromenade in Richtung unseres ersten Zieles, dem Vasamuseum, entlang. Interessenterweise war es ganz schon voll. Wie wir später erfuhren, fanden an dem Samstag die sog. “Schwedentage” statt. Kulturtage mit Info- und (Fr)Ess-Ständen, Musik und Theaterveranstaltungen inmitten schöner kleiner Hafenatmosphäre mit wunderschönen Holzsegelbooten und kleineren Jachten.

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Beeindruckend war die Möglichkeit sich direkt am Ufer in einen uralten Taucheranzug mit einem sog. Helmtauchgerät und zugeführter Aussendruckluft stecken zu lassen. Ein Passant ließ sich auf das komplexe Einkleidungsverfahren ein und verschwand dann für ca. 15 Minuten im Hafenbecken. 



Dann gings ins Vasamuseum. Wouuuw!!! – Kurz Zusammengefasst. Die Vasa ist eine 1628 fertig gestelltes schwedisches Kriegsschiff (sog. Galeone) . Es gehörte mit 61m Länge und 12m Breite zu den größten und stärksten bewaffnetes Kriegschiffen ihrer Zeit und sollte gegen Polen eingesetzt werdem. Auf der Jungfernfahrt sank die Vasa jedoch nach nur 1300m ( Meter ! ) noch im Hafen von Stockholm. Grund: Zu instabil gebaut. Ein kleiner erster Windhauch genügte um das Schiff kentern zu lassen. Es wurde nach 333 Jahren auf dem Grund liegend im Jahre 1961 geborgen und im top restauriertem Zustand im eigenen Museum besichtigt werden. Eintritt: Ca. 12 EUR. Fazit: Absolut sehenswert !

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Zurück gings entlang der Uferpromenade zu unserem zweiten Ziel. Ein leckerer Kaffee mit Teilchen zur Stärkung zwischendurch, dann kamen wir im ABBA-Museum an. Jaja !!! – Vier Männer, alle über 50 Jahre alt, nicht unter Drogen stehend, nicht von den daheim gebliebenen Frauen indoktriniert, sich der Folgen vollkommen bewusst und freiwillig entschieden, gingen ins ABBA-Museum. Böse Zungen werden natürlich jetzt Agnetha als Grund nennen. Nun, vielleicht nicht zu Unrecht….  Der Eintritt mit 26 EUR schon ziemlich teuer. Aber irgendwie hat ABBA unser aller Schwedenbild ein großes Stück mit geprägt und insofern war die Entscheidung nicht verkehrt. Ein sehr schönes und interaktives Museum.

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Anschließend ging es mit der Fähre wieder zurück nach Gamla Stad wo wir ein wenig Zeit brauchten um das richtige Lokal zu finden. Es gab den ersten “gravierten” Lachs , die ersten Köttbullar und das erste schwedische Bier. Sehr lecker und auch gar nicht soooooo teuer. Auf dem Weg zurück zur Metro noch die typischen Stockholmer –Zimtschnecken, Kanebullar, genascht.  Hefeteilchen mit Zimtcreme. Mjamjam lecker.

Ab zurück zum Campingplatz, dort ein erstes Abend-Camping-Bierchen, ein Smalltank mit deutschen Jungs die mit Moped zum Nordkap unterwegs sind, ein zweites Bierchen, 6 Sreaks, 6 Würstchen, ein drittes Bierchen, eine Flasche Zoladkowa-Gorzka genossen. Gg. 23:00 Uhr einen kleinen Anschiß von einem Platzwart bekommen, dass wir etwas leiser sein sollen. Gg. 01.00 Uhr in die WoMo-Kojen gefallen.

Wieder ein wunderbarer Tag zu Ende.


2. Tag - Freitag, 26. Mai 2017 – 23:45 am Abend – Stockholm – nach 1418 km

Sitzen selig auf einem wunderbarer ruhig gelegener Camping-Platz zur 6 km vom Zentrum Stockhols entfernt und geniessen unser erstes Zwischenziel

Doch wie kamen wir hier hin? Lest weiter ….

Länge der Strecke: 532km

   
Am Morgen sind wir schon gg 07:30 Uhr augestanden. Die erste Nacht war überstanden… Nennenswerte Übergriffe wurden nicht gemeldet. Die Ohrenstöpsel funktionierten.
Schnell waren wir aus dem Betten herausgekrochen, da verständlicherweise keine richtige Kuschelstimmung aufkommen wollte. Unser erstes gemeinsamens Frühstück wurde mit viel Enthusiasmus vorbereitet, zumal wir bereits um 08:00 deutliche 20 Grad hatten.

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Doch gg 09:00 Uhr wurden wir von unserem erstes nächlichen Stellplatz vertrieben. Schnell wurde mit voller Leideschaft gespült, auf- und eingepackt und gg 09:30 ging es dann auf die ca. 500km lange Fahrt nach Stockholm. Wenig berichtenswertes auf dieser Teilstrecke, außer des bereits erwähnten wunderbaren Wetters. (Tja. wenn vier (B)Engel reisen.

Gg. 17:00 Uhr kamen wir auf dem ursprünglich geplanten Camping-Platz (Långholmens Husbilscamping) direkt in der Stockholmer City an. Nicht ganz einfach zu finden kurvte Apik unser Wohnmobil durch eine beachtlich schmale Brücke zum Eingang des Platzes. – Doch Pech gehabt. Der Platz war voll. Und da wir vorher natürlich nicht! reserviert hatte mussten wir unverrichteter Dinge wieder abziehen. Allerdings bekamen wir von der Rezeption des Platzes ein paar Alternativ-Adressen und unser erster Anruf war direkt erfolgreich. Der Alternativplatz lag nur 10 km entfernt. 

Zurück gings über die schmale Brücke mit unserem dicken Womo. Diesmal mit großem Erinnerungspotential für spätere Zeiten, da Apik in direktem, intensiven freundlich lächelndem Augenkontakt mit einer (seiner ersten) Schwedin stand, die gerade über die Brücke schritt. Apiks Schwedin war Thema des Abends….

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Nach gut 15 MIunten kamen wir schon auf dem Alternativplatz (Bredäng-Camping) an. Unglaublich (fachlich) nette Mädels an der Rezeption. Edwin und ich waren so hin und weg, dass wir uns nach dem Checkin mit 2 Zywiec (Bierchen) persönlich bedankt haben. Jaja !!!

Einen schönen ruhiges Stellplatz konnten wir uns selber aussuchen und so verbrachten wir unsern zweiten Abend grillend und Bierchen trinkend an unserem WoMo am Platz.

Gg. 22:00 Uhr sind wir mit unseren gut gefüllten Bier- und Würstchebauch noch zum Ufer einer nahe gelegenen Schäre gegangen. Wunderschöne fast schon kitschige Inga-Lindström – Atmosphäre.

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Gg. 24:00 Uhr sind wir dann nach mindesens einem weiteren Bierchen selig in unsere Kojen gefallen. Natürlich nicht ohne vorher alles zu spülen, zu fegen und die Hausarbeit gemacht zu haben

Freitag, 26. Mai 2017

1. Tag - Donnerstag bzw. Freitag, 26. Mai 2017 – 02:00 Uhr in der Nacht – nordöstlich von Helsingborg – nach 900 km

Haben ein “nettes” Plätzchen seitlich neben einer Autobahn-Tankstelle auf einem Parkplatz einer obskuren Gaststätte gefunden.

Doch der Reihe nach …

Länge der ersten Etappe: 886km


Die komplette Fahrt von Bonn nach Puttgarden verlief recht unspektakulär. Ein etwas größerer Stau, ansonsten alles ok. An einer Tankstelle in der Nähe von Lübeck wurden wir erstmals aus unsere Nordkapp-T-Shirts angesprochen. Sehr nett; so knüpft man Kontakte. Bekamen prompt eine persönliche Einweisung in den “komplizierte” Kaffeemaschine durch die nette Raststättenverkäuferin.

Nach kurzem Stop und  Fahrerwechsel gings weiter Richtung Puttgarden auf Fehmarn. Die Fähre war für 22:15 Uhr gebucht und unser Zeitplan passte genau. Ankunft am Hafen um 21:30 Uhr. Edwin hatte zwar ein Kombi-Flex-Ticket gekauf mit einer Gültigkeit von plus/minus 24 Stunden, welches sowohl die Überfahrt von Puttgarden nach Rodbyhavn als auch die Mautgebühren für die Nutzung der Öresundbrücke von Kopenhagen nach Malmö beinhaltete, aber Dank unserer “hervorragenden” Planung, bekamen wir unsere geplante Fähre. Wir warteten geradmal 15 Minuten auf der VIP-Spur (ja, richtig gelesen, VIP-Spur !!!) und fuhren dann als erste auf die Fähre. In den Kombi-Flex-Tickets gabs dann sogar noch einen Kaffee an der Fähre umsonst. Sehr schön.

Auf der Fähre lernten wir dann Kristof aus Polen kennen, der mit seinem kleinen Lieferwagen am Vormittag in Stuttgart losfuhr. Er wollte um 06:00 Uhr in Stockholm sein, dort einen Umzug in seinen kleinen Wagen packen un d direkt wieder nach Polen fahren… Unverantwortlich !, aber dennoch irgendwie beeindruckend. (erinnerte mich ein wenig an das kleine Youtube-Hörspiel: “Deutsche vs Polnische Handwerker”. Hörts Euch mal an. Ist wirklich klasse !)

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Die Fährüberfahrt in wunderschöner Abenddämmerung brachte uns in eine erste wahre Urlaubsstimmung. Schon nach 45 Minuten waren wir in Dänemark. Direkt nach Verlassen der Fähre mußten wie kurz unsere Persos zeigen. Erste kurze Zittersekunde, weil wir unser zulässiges Gesamtgewicht ja nun wirklich gaaaaaaanz genau eingehalten haben. (Die Flieger unter Euch Lesern wissen was ich meine).

Aber alles gut. Wir waren in Dänemark. Schon nach 30 Minuten wieder Stopp. An einem Rastplatz unser erstes gemeinsamen Abendessen (Reste vorm Vorabend-Abschieds-Grilli). Weiter gings. Gegen 0:30 Uhr dann wurde es wieder spannend. Wir umfuhren Kopenhagen, dann gings es in einen Tunnel unter der Meerenge zwischen Kopenhagen und Malmö und plötzlich waren wir auf der spektakulären Öresundbrücke.
 
Es war Nacht, die Brückenpfeiler waren hell erleuchtet und wir waren nahezu das einzige !!! Auto auf der Brücke. Alter Schwede … wirklich beeindruckend.

Mit den Rädern auf schwedischem Boden wurden wir wieder kurz kontrolliert. Zweite kurze Gewichts-Zittersekunde. Etwas später kurze Pinkelpause und eine erste kalte Cola an einem Rastplatz gekauft. Die Cola haben wir mit der Kreditkarte bezahlt, da wir keine Schwedischen Kronen als Bargeld dabei hatten. Dies jedoch nicht wegen mangelnder Planung, sondern weil man in Schweden wirklich alles per Karte bezahlen kann und mittlerweile oftmals auch muss.

Weiter gings noch für ca. eine Stunde Richtung Helsingborg und dann schon Richtung Stockholm. Gegen 02:00 Uhr dann Stopp auf einem etwas einsam gelegenen Parkplatz einer Raststätte. Handbremse an. Klamotten aus. Edwin und ich in den Allkoven, Apik und Hubert ins “geräumige Elternbett” im Heck, Ohrstöpsel rein und Licht aus.

Was für ein erster Tag.

Donnerstag, 25. Mai 2017

1. Tag - 25. Mai 2017–16:30 Uhr - irgendwo auf der A2 bei Hannover

nach einem ersten Zwischenstop bei der Stadt “ohne Namen” haben wir einen ersten Kaffee getrunken und kalte Würstchen vom Vorabendgrilli verzehrt. Alles in allem – keine bsonderen Vorkommnisse.

Aktuell noch 290 km bis zur Fähre nach Puttgarden
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1. Tag - 25. Mai 2017 - 12:00 Uhr Mittags - HighNoon - ... uuuuund ... Action

Es geht los...
Die Sachen sind ge- und verpackt, 
das Bier verstaut und 
unsere Frauen verabschiedet. 

Wir sind unterwegs....






Mittwoch, 24. Mai 2017

24. Mai 2017 - noch 12 Stunden

- Der Vorabend -

Das Abschiedsgeschenk unserer Frauen






Kommentar unserer Liebesten: ...
Die T-Shitrts bitte anlassen, damit wir Euch
auch in ein paar Tagen auf den Bilder noch
eindeutig erkennen können ! :-)

16. Mai 2017 - noch 8 Tage

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Der erste Einkauf ist abgeschlossen:
  • 6 kg Spaghetti
  • 5kg Reis
  • 20 Dosen mit div. Tomatensoßen
  • 80l Bier
Langsam wirds ernst!!!

08. Mai 2017 - noch 16 Tage


Heute das Medipack gekauft, damit wir unterwegs nicht 
"Mama mir ist so schlecht" oder 
"Schatz ich hab' Schnupfen" 
rufen müssen :-) .

Das Team

NewYork_2016_KK_0076a Hubert1 Apik NewYork_2016_KK_0082a

Elch Edwin

Elch Hubert

Elch Apik

Elch Christian

Dienstag, 23. Mai 2017