Freitag, 16. Juni 2017

19. Tag – Montag, 12. Juni 2017 – Randswerk Camping


Wir sitzen an einem netten Campingplatz irgendwo in der weiten Pampa Norwegens. Der Platz liegt in einer leicht bergigen Umgebung auf ca. 600m, also nochmals recht hoch, was wir auch direkt an den Temperaturen spürten. Da auch das Wetter leicht nieselregnerisch und windig war haben wir Pullis und Jacken wieder reaktiviert.

Die heutige Strecke: 513 km
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Das wir ausgerechnet diesen Platz herausgesucht haben war reiner Zufall.

Mittlerweile sind wir seit zweieinhalb Wochen unterwegs und so ganz langsam nähert sich unsere Tour dem Ende. Dennoch stehen auf unserer Agenda noch drei Ziele/Themen:

Ziel 1:  die sog. Trollstigen. (zu deutsch: Troll-Leiter). Eine wunderschöne serpentinenreiche Passstraße

Ziel 2: Norwegens berühmte Stabkirchen

Ziel 3. der Preikestolen (zu deutsch: Predigtstuhl). Eine Felsplattform dessen Kante 604m senkrecht nach unten in den Lysefjord abfällt.

Die drei Ziele liegen halbwegs auf dem Weg Richtung Südwesten. Doch zum einen sind die Streckendimensionen ganz andere als man von zu Hause gewohnt ist und zum anderen beträgt die Durchschnittsgeschwindgkeit auf den Straßen gerade mal 50km/h. Nicht falsch verstehen, die Straßen sind gut. Aber entweder wird heftigst gebuddelt oder die Straßen sind eng und kurvenreich

Für die knapp 1.400 km vom Polarkreis bis zum Preikestolen haben wir mit 4 Tagen geplant. Somit hatten wir eine durchschnittliche Tagesstrecke von ca. 350 km zu bewältigen, was bei 50km/h immerhin 7 Stunden Fahrzeit pro Tag bedeutet und uns somit auch noch etwas Zeit für Pausen und ruhige Besichtigungen lassen sollte.

Nach ausgiebiger Detailplanung entschlossen wir uns schweren Herzens, die Fahrt zu den Trollstigen ausfallen zu lassen. Das ließ uns etwas Luft für die anderen Ziele.

Also fuhren wir an diesem Tag und fuhren und fuhren und fuhren und fuhren und fuhren und fuhren…

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Am Abend kamen wir gegen 19:00 Uhr recht erschöpft und gestresst auf dem sehr schön in der Berglandschaft gelegenen Campingplatz an. Aber der vitaminreiche Gerstensaft, leckeres gut duftendes Grillgut und eine besondere Begegnung zwischen Apik und den zwei Insassinnen einem blauen VW-Camping-Busses (“Haben Sie ein Problem”) ließ die Stimmung wieder steigen.

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Im weiteren Verlauf des Abends versorgte uns dann auch der Platzwart wirklich sehr gut und ausführlich mit Informationen über Stabkirchen, die wir morgen besuchen wollten, und eine seeeehr ausschweifende Begründung (eine mindestens 10 Minuten Monolog-Erklärung) warum er leiiiiiiiiider für die Dusche Geld nehmen müsse.

Dann gings in die Kojen….

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