tja … , wir haben das wunderschöne und beeindruckende Land Norwegen, indem wir mehr als 14 Tage verbracht haben, mittlerweile hinter uns gelassen. Müde und dennoch aufgekratzt verbringen wir die letzte Nacht an einem Rastplatz irgendwo in Dänemark. Der Ort heißt Skanderborg. Schon mal jemand gehört?
die heutige Strecke: 581km (davon 143km Fähre)
Am Morgen unseres 23. Tages sind wir relativ spät aufgestanden. Die 245km bis zur Fähre in Kristiansand planten wir mit Pausen in ca. 6 Stunden zurückzulegen. Da die Fähre erst um 20:15 Uhr fuhr, hatten wir also genügend Zeit über den Tag.
So standen wir irgendwann gegen 09:00 Uhr, frühstückten noch einmal mit selbstgemachten kleinen Pfannküchlein im PanCake-Stil, packten unsere sieben Sachen, spülten ein letztes Mal in den sehr erwähnens- und lobenswert sauberen norwegischen Campingplatzküchen und führen gemächlich durch Süd-Norwegens Fjordlanschaften Richtung Heimat.
Auf dem Weg passierten wir nochmals per Fähre einen Fjord, umfuhren weitere andere Buchten, passierten kleine Berge und traumhaftschöne letzte Aussichtpunkte, wohlwissend, dass wir Norwegen am Abend verlassen würden.
Wir erreichten gegen 18:00 Uhr den Fährhafen von Kristiansand. Die zwei Stunden Wartezeit vergingen schnell und gegen 19:30 Uhr lief unsere Fähre unter beeindruckendem Getöse in de Hafen ein.
Als krönenden Abschluss gönnten wir uns nochmals etwas Besonderes. Denn nicht irgendeine Fähre sollte uns aus Norwegen transportieren… Nein... ! Das wäre ja nun auch wirklich unter dem Niveau unserer großartigen Reise gewesen.
Zwei Tage zuvor buchten wir für die Überfahrt von Kristiansand in Norwegen nach Hirtshals in Dänemark die superschnelle FjordCat. Erstaunlicherweise betrugen die Fährkosten nur wenige Euro mehr als die der normalen (gääääähn) langsamen Fähre, die mehr als eine Stunde länger gefahren wäre.
So gönnten wir uns den Spaß mit diesem Spielzeug und wurden “weiß Gott” nicht enttäuscht.

Für die gut 143 km lange Überfahrt braucht die FjordCat inkl. Ab- und Ablegen gerade mal 2 Stunden und 15 Minuten, was somit einer Durchschnittsgeschwindkeit von 63,5 km/h entspricht. Und das inkl. An-und Abfahrt. Der Pott fuhr zeitweise über 70km/h.
Da das Wetter wieder mal optimal war, konnten wir während der Fahrt sogar ans Heck des Schiffes gehen und die gewaltigen Wasserstrahlturbinen bei der Arbeit bewundern.
Info zur FjordCat (Auszug aus Wikipedia)
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Im Juli 1998 schaffte die FjordCat die Strecke zwischen NewYork (Vereinigte Staaten) und Bishop Rock (England) innerhalb von 2 Tagen, 17 Stunden und 59 Minuten. Die Durchschnittsgeschwindigkeit bei der Atlantiküberquerung war 41,025 Knoten (= 75,98 km/h). Damit erfüllte das Schiff grundsätzlich die Voraussetzungen zum Erwerb des Blauen Bandes der Hales Trophy, allerdings wurde die Entscheidung aufgrund der Bauform des Schiffes (Katamaran statt klassische Schiffsbauform mit einem Rumpf) sowie der Tatsache, dass kein regelmäßiger Liniendienst auf der Strecke zwischen New York und Bishop Rock stattfindet, kontrovers diskutiert und schließlich gerichtlich beschieden.
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Gegen 22:30 Uhr legten wir am nördlichen Ende Dänemarks, in Hirtshals, an. Danach gings noch ca. 2 Stunden weiter bis wir gegen 01:00 Uhr morgens irgendwo in Dänemark an einem Rastplatz hielten und uns ein letztes Mal in unsere Kuschelkojen warfen.
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